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Test

 


Eine Probefahrt mit der 1400 ter der Firma Witten und Weber

 Der erste Eindruck entscheidet sehr viel, sei es nun zwischenmenschlich oder bei der Wahl des nächsten Motorrades. Und da ich bei der Marke Kawasaki etwas mit Vorurteilen behaftet bin mag man mir meinen Fahrbericht vielleicht etwas entschuldigen, da ich nun schon zeit mehr als wie 30 Jahre dieser Marke treu geblieben bin.

Meine erste live Begegnung mit einer neuen Dimension. Wie wär’s damit: Breites Grinsen, großer Schlund und sechs aggressiv

 leuchtende Augen. Ein Motorrad für deutsche Hände, das ursprünglich für den amerikanischen Markt entwickelt wurde. Auf der anderen Seite vom Teich heißt das gute Stück ZX-14, und damit sollte schon klar sein, in welche Reihe sich dies Gefährt einzugliedern weiß. Im Nachhinein stellt sich mir nur die Frage: „Was wollen die Amis damit?” Zur Erklärung kommt nun folgendes: Damals, wir schrieben das Jahr 1999, testeten wir die brachiale Dynamik der Suzuki Hayabusa. Zu schnell, zu stark und nicht zu bändigen klang es zu der Zeit aus vielen Ecken. Doch siehe da, sie fand ihr Plätzchen in den Herzen und auf der Bahn. Als Kawasaki anno 2000 mit der ZX-12 R nachlegte, verwies diese die Konkurrenz auf die hinteren Plätze. Es wurde also wieder mal Zeit, dachten sich die Designer in Akashi Japan, das eigene Pferd im Stall zu übertrumpfen. Heraus kam die Kawasaki ZZR 1400.
Der gewählte Name für Deutschland ist dabei leicht missverständlich, denn mit der ZZR 1200 hat die Neue kaum willigemona

etwas gemeinsam. Allein das Äußere unterscheidet sich von der Zwölfer wie ein Gepard von der Hauskatze. Was sich unter der windschnittigen Verkleidung verbirgt, sind andere Welten. Der wassergekühlte Vierzylinder-Reihenmotor, der mit zwei Ausgleichswellen versehen wurde, ist eine komplette Neuentwicklung. Das Monocoque-Chassis aus Aluminium wurde extra für die Ansprüche der ZZR 1400 entworfen.
Beim ersten Aufsitzen machen sich die wenigen Gemeinsamkeiten mit der ZZR 1200 bemerkbar. Die Kawa wirkt sehr lang (obwohl der Radstand nur 1460 mm beträgt), und das Gewicht von 260 kg fahrfertig passt auch eher zur Sporttourergruppe der ZZR 1200. Wie auch bei der Älteren bieten die großen Spiegel viel Rücksicht. Die Sitzposition ist sportlich orientiert (die Sitzhöhe beträgt lediglich 800 mm), und die Stummel schmiegen sichhervorragend in die Greifer des Testers.
Schluss mit dem Gerede, Schlüssel umgedreht und dem Aufleuchten aller Lampen und Anzeigen im Cockpit kurz zugeschaut, dann das Knöpfchen drücken, und grummelnd nimmt das Herzstück die Arbeit auf. Die ersten Meter ist man noch vorsichtig, denn schließlich warten unter dem Piloten 190 feurige Rösser darauf, von der Leine gelassen zu werden. Doch der vorsichtige Respekt ist völlig unbegründet, denn auf den ersten Kilometern auf der Bundesstraße zeigt sich das PS-Monster von der zahmen Seite. Die Gasannahme ist sauber und reagiert so, wie sie soll. Kein ständiges Durchdrehen des hinteren Sockens an jeder Ampel, denn im Drehzahlbereich unter 3000 Touren passiert fast gar nichts, im Bereich bis etwa 6500 U/min fühlt man sich recht wohl und hat genügend Druck für jede Lage. Hier zeigt die Kawa ihren größten Schwachpunkt: Wer bei Tempo 90 Überholen will, der schaltet besser in den vierten Gang zurück, damit er zügig am Vorausfahrenden vorbeikommt, ansonsten wird der Überholweg unnötig lang, denn der Drehzahlmesser zeigt bei diesem Tempo im sechsten Gang gerade mal 2500 Touren an. Wer die Drehzahlbereiche jenseits der 6500er Marke erkunden will, der braucht eine freie Strecke, denn ab diesem Punkt erfährt man Beschleunigung pur.

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Also ab ab auf die Autobahn, und die Leistung mal richtig auskosten. Die Auffahrt nimmt man lässig im ersten oder zweiten Gang, dann ein kurzer Blick nach hinten und dann: Gasanschlag! Weniger als fünf Sekunden später überschreitet der Tacho die

 200 km/h-Marke. Wenige ungezählte Sekunden darauf (der Tester( ich)  war damit beschäftigt den Verkehr im Auge und die Kraft- Maschine unter Kontrolle zu halten, setzt der elektronische Begrenzer ein. Andere Sportmotorräder schaffen das auch, was die ZZR allerdings herausstechen lässt ist die Zeitspanne, die man benötigt um die Nadel von 200 auf 300 km/h zu bringen. Selbst bei Tempo 280 merkt man den Schub noch immer, und dieser ist nicht eben gering. Deutlich zeigt der Motor hierbei, dass er noch weiter will, als der Begrenzer es zulässt.
Auf der Strecke überholt die Realität nun all die Ungläubigen. Ob Stern, Ringe oder die Niere, alles wird zum Status des potentiellen Opfers degradiert. Wer bei Tempo 230 in den vierten Gang zurückschalten kann um mit der brachialen Gewalt einer Cruise Missle an den Beutetieren vorbei zu preschen, als befänden sie sich im Parkmodus, der sollte den Horizont im Auge behalten, denn dieser springt dem Raketenreiter mit aggressiver Brutalität ins Gesicht. Der Zeiger des Tachos überfliegt die Striche bis zur Marke 300 (Nominell "nur" 298) km/h, vergleichbar eines guten Sportwagens im Tempobereich 50 bis 120 km/h.
Also merke: Wecke nur dann den Drachen, wenn du ihn besiegen kannst, bzw. wenn die Straße auf weite Sicht frei ist. Nach dieser Respekteinflössenden Erkenntnis sind nun die kurvigen Nebenstraßenqualitäten gefragt.
Trotz des nicht geringen Kampfgewichts bewegt sich „ZZR - the Hunter - 1400” leicht und präzise entlang der gewählten Linie durch die Kurven. Das vorsichtig dosierte Hinausbeschleunigen stellt sich gar nicht so schwer dar, denn das Aggregat reagiert wie gesagt recht sanft und gut Dosierbar. Lediglich die Straßenverhältnisse im Sauerland versetzen der agilen Fahrt einen Dämpfer durch dezente Regengüsse und nasses Laub auf dem Asphalt.

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Als wahres Wunder stellen sich die Stopper heraus. Zur Betätigung der vorderen Anlage genügt der Zeigefinger. Der Druckpunkt ist sauber erfüllbar, und nach kurzer Bewegung des Fingers ist der Anschlag zur Vollbremsung erreicht. Das ABS setzt spät ein und ermöglicht sogar Stoppies (nur für erfahrene Piloten empfohlen). Das Fahrwerk wird mit jeder Situation spielend fertig, ob nun Hochgeschwindigkeit oder flottes Kurvengewirbel. Entscheidend tragen dazu zwei Punkte bei: Der Tank reicht bis weit unter die Sitzbank, wodurch der Schwerpunkt nach unten verlagert wird; die Ausgleichswellen lassen den Motor so ruhig laufen, dass dieser als tragendes Teil fest mit dem Rahmen verschraubt werden konnte und so zur besseren Steifigkeit beiträgt. Trotz der recht kurzen Federwege (vorne 117 mm, hinten 122 mm) bügelt das Fahrwerk (voll einstellbare 43mm USD- Telekopgabel, voll einstellbares Monofederbein) alles glatt, was Deutschlands Pisten zu bieten haben. Obwohl man auf den Einbau eines Lenkungsdämpfers verzichtet hat, zappelt die ZZR 1400 in keiner Situation.
Eher Hochgewachsene Fahrer werden auf längerer Fahrt Beinprobleme bekommen, denn die Fußrasten sind hoch angebracht, was dann einen sehr engen Kniewinkel ergibt. Der Verbrauch von etwa 5,8 Litern Superbenzin auf 100 km verlockt da schon eher zu langen Touren. Bei der Autobahnhatz stört lediglich, dass die Verkleidungsscheibe etwas niedrig ist und man sich schon arg zusammenfalten muss, um dem gröbsten Wind zu entgehen. Man sollte vielleicht überlegen, eine Ersatzscheibe zu montieren die im oberen Bereich etwas hoch gezogen ist. Pluspunkt ist hierbei, dass man mit keinerlei Verwirbelungen zu kämpfen hat. Wer also neckische 13.995 Euro (plus Nebenkosten) auszugeben gedenkt, nur noch nicht weiß wofür: Der macht sich am Besten auf zum Kawasaki-Vertragshändler, dort gibt es eine Geldanlage, die zum Spaß auch noch Adrenalin verspricht.
Bleibt die

 Frage offen, ob man so etwas unbedingt braucht: 200 PS (inkl. RamAir), fast 300 km/h. Von meiner Seite aus: Nicht wirklich. Aber mal                                                                              ehrlich, Champagner, TestarossaFotohandy,

 DVD- Player, Navigationssystem usw., diese Sachen braucht man auch nicht wirklich, aber sie versüßen das Leben ungemein. Und somit sag ich: „Life is short, let’s live!” Oder auch… es gibt Dinge die sollten einem eigentlich Spaß machen, und ich kann meinen Freund Dieter schon verstehen wenn er mit einem breiten Grinsen, seine Eier von seiner 1400 runter hebt und sagt ich weis wirklich nicht was schöner ist *fg*

Bis dann ein mal ecki

 

Das neue Flaggschiff von Kawasaki, die ZZR1400

Von legendären Maschinen wie der Z1 oder GPZ900R bis hin zu den modernen Hyperbikes wie der ZZ-R 1100 haben die Kawasaki-Flaggschiffe immer wieder die Leistungsstandards neu definiert und neue folgen lassen. Diese Tradition wird mit der neuen ZZR1400 fortgesetzt, einer Maschine, die wieder Zeichen in punkto Leistung setzt und Aufsehen erregt.

Die Aura der Leistung:

Durch ihren komplett neuen Motor, unterstützt durch Ram-Air und Einspritzung, dringt die ZZR1400 in neue Dimensionen des Schubs vor. Dies ist das leistungsfähigste Kawasaki-Kraftpaket aller Zeiten, und es markiert den Beginn einer neuen Motorengeneration. Aber trotz der enormen Leistungsfähigkeit der ZZR1400 ist sie so ausgelegt, dass durch die gleichmäßige Kraftentfaltung fast jeder Fahrer auf Anhieb mit dem Bike zurecht kommt. Genau diese beiden Seiten der ZZR1400 machen sie zu einer solch begehrenswerten Maschine.

Ein Leichtmetall-Monocoque-Rahmen der neuesten Generation:

Neben der beeindruckenden Kraft der ZZR1400 wird vor allem das einfache Handling viele Fahrer sehr erstaunen. Niemals zuvor gab es ein “Big Bike” mit solch einem aktiven Handling. Das Geheimnis? Das ist der Kawasaki-Leichtmetall-Monocoque-Rahmen der neuesten Generation. Bauartbedingt ist der Monocoque-Rahmen steifer als herkömmliche Doppelschleifen-Rahmen. Die Verwindungssteifigkeit wurde nochmals erhöht, indem der Motor fest mit dem Rahmen verschraubt wurde. Leichtgewichtig und sehr verwindungssteif trägt dieser ganz besondere Rahmen dazu bei, gute Handlingeigenschaften mit überragender Autobahnstabilität zu verbinden.

Neueste Entwicklungen bei Kawasakis Aerodynamik:

Um eine Kombination aus Hochgeschwindigkeits-Stabilität und niedrigem Luftwiderstand zu erreichen, konnte Kawasaki bei der Entwicklung der ZZR1400 auf die vielen Jahre Erfahrung im Flugzeugbau zurückgreifen. Ganz gleich, ob man quer über den Kontinent donnert oder Kurven in den Bergen genießen will, die ZZR1400 gleitet mit Finesse durch den Wind.

Unverwechselbare Optik:

Wie es sich für ein Flagschiff gehört, bietet die ZZR ein avantgardistisches Design. Alle Linien bewegen sich von der Front zum Heck, was dem Motorrad schon im Stand ein sehr schnelles Aussehen verleiht. Ein Vierfachscheinwerfer schmückt das Verkleidungsoberteil. Standlicht und Fernlicht sind in den äußeren Lampen integriert. Das Fahrtlicht ist in die beiden zentralen Lampen integriert. Mit allen vier Lampen kann man die Nacht taghell erleuchten. Der zentrale Ram Air-Schacht ist dem der Ninja-Modelle nachempfunden und sorgt für ein einheitliches Kawasaki-Gesicht.

Außergewöhnlicher Komfort:

Obwohl die ZZR1400 sehr lang und niedrig erscheint, bietet sie eine sehr entspannte sportliche Sitzposition. Die Lenkergriffe sind so angebracht, dass der Fahrer sich nicht strecken muss, um sie zu erreichen. Die Sitzposition ist kompakt, aber nicht verkrampft. Der schmal bauende Motor, der Monocoque-Rahmen und der taillierte Tank machen es leicht, die Knie während der Fahrt eng zusammenzuhalten. Die niedrig angebrachten Fußrasten sorgen zudem für eine entspannte Beinhaltung.
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ABS:

Große Wave-Bremsscheiben mit radial montierten Bremszangen und radial montiertem Hauptbremszylinder ermöglichen eine beeindruckende Bremskraft und sorgen für ein überlegenes Gefühl bei Fahrten auf der ZZR1400. Die Modellvariante mit Front- und Heck-ABS bietet eine erhöhte Sicherheit beim Bremsen.

Die Zusammenfassung:
Die ZZR1400 lässt andere Langstreckenrenner weit hinter sich, ganz gleich, ob man im Stile eines Jets beschleunigt, locker um die Kurven einer Bergstraße schwingt, mal eben auf dem Weg zum Mittagessen ins Nachbarland Kilometer sammelt oder auf dem Weg zur Arbeit durch den Berufsverkehr gleitet.

Wieder einmal setzt Kawasaki die Standards beim Spass auf zwei Rädern!!

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und dir lieber Dieter sei an dieser Stelle gesagt, Fahre nie schneller als Dein persönlicher Schutzengel fliegen kann, und allzeit eine Handbreit Asphalt unterm Reifen

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